Bevor du in ETFs oder Aktien investierst, gehört eine Rücklage auf ein Tagesgeldkonto – hier erfährst du, wie viel und warum.
Ein häufiger Einsteigerfehler ist, direkt mit dem investierten Geld zu starten, ohne eine Rücklage für unerwartete Ausgaben zu haben. Kommt es dann zu einer plötzlichen Reparatur oder einem Einkommensausfall, musst du möglicherweise genau zum falschen Zeitpunkt Wertpapiere verkaufen – etwa während eines Kursrückgangs.
| Situation | Empfohlener Notgroschen |
|---|---|
| Angestellte mit sicherem Einkommen | 2–3 Monatsnettogehälter |
| Selbstständige, schwankendes Einkommen | 4–6 Monatsnettogehälter |
| Familien mit Kindern | Eher am oberen Ende der Spanne |
Ohne Rücklage bist du gezwungen, in einer Notlage investiertes Geld zum womöglich ungünstigsten Zeitpunkt zu verkaufen. Mit einem Notgroschen kann dein ETF-Sparplan ungestört über Jahre weiterlaufen.
Zinsen und Konditionen bei Tagesgeldkonten unterscheiden sich teils deutlich zwischen Anbietern. Ein Vergleich lohnt sich, gerade weil der Wechsel meist unkompliziert und jederzeit möglich ist.