Kryptowährungen sind spannend, aber für die meisten Einsteiger nicht die richtige erste Anlage. Ein ehrlicher Blick auf Risiko und Reihenfolge.
Kryptowährungen ziehen durch mediale Aufmerksamkeit und die Aussicht auf schnelle Gewinne viele Einsteiger an. Das Problem: Die hohe Volatilität macht Kryptowährungen ungeeignet als erste und einzige Anlage – gerade wenn noch keine solide Basis wie ein ETF-Sparplan oder ein Notgroschen vorhanden ist.
| Anlageform | Typische Schwankung (kurzfristig) | Für Einsteiger geeignet? |
|---|---|---|
| Welt-ETF | ±10–20 % pro Jahr üblich | Ja, als Basis |
| Einzelaktie | ±30 %+ möglich | Nur mit Erfahrung |
| Kryptowährung | ±50 %+ möglich, auch kurzfristig | Nur als kleine Beimischung |
Für die meisten Einsteiger ist die sinnvollere Reihenfolge: zuerst Notgroschen, dann ein breit gestreuter ETF-Sparplan als Basis – erst danach, wenn überhaupt gewünscht, eine kleine Beimischung in Kryptowährungen mit Geld, dessen möglichen Totalverlust man verkraften kann.
Ein einstelliger Prozentanteil deines Gesamtvermögens gilt als gängige Obergrenze für Einsteiger.
Regulierung, Sicherheit und Reputation der Handelsplattform vorab prüfen.
Nach einem Jahr Haltedauer sind Gewinne vollständig steuerfrei.