Ein Wallet speichert nicht deine Coins, sondern den Schlüssel zu ihnen – der Unterschied entscheidet über deine Sicherheit.
Ein Krypto-Wallet ist dein Zugang zu Kryptowährungen. Es speichert nicht die Coins selbst, sondern die sogenannten privaten Schlüssel, mit denen du auf deine Kryptowährungen zugreifen und Transaktionen durchführen kannst.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Wallets auf Börsen (Custodial – die Börse verwahrt die Schlüssel für dich) und eigenen Wallets (Non-Custodial – du kontrollierst die Schlüssel selbst vollständig). Innerhalb der eigenen Wallets gibt es wiederum zwei Hauptarten: Hot Wallets und Cold Wallets.
Hot Wallets sind online verfügbar (Apps oder Börsen) – einfach zu bedienen und bei jedem Anbieter verfügbar, dafür aber, gerade bei weniger seriösen Anbietern, einem höheren Risiko ausgesetzt. Cold Wallets sind dagegen komplett offline (Hardware Wallets) – deutlich sicherer, da sie nicht öffentlich erreichbar sind, dafür aber weniger flexibel im Alltag und eher fürs langfristige Verwahren gedacht.
| Kriterium | Hot Wallet | Cold Wallet |
|---|---|---|
| Sicherheit | Geringer (online angreifbar) | Sehr hoch (offline gespeichert) |
| Zugriff | Jederzeit online | Nur mit physischem Gerät |
| Kosten | Oft kostenlos | 50–150 € einmalig |
| Verwendung | Kleine Beträge | Größere Beträge |
| Geeignet für | Einsteiger | Langfristige Anleger |
„Not your keys, not your coins" – nur wenn du deine privaten Schlüssel selbst kontrollierst, gehören dir deine Kryptowährungen wirklich. Schütze deinen Private Key so, dass er immer für dich zugänglich ist und nicht gestohlen werden kann.
Für kleinere Beträge, mit denen du aktiv handelst oder regelmäßig einen Sparplan besparst, reicht meist eine Hot Wallet oder die Verwahrung direkt auf einer regulierten Börse völlig aus – siehe dazu auch den Ratgeber Krypto-Börsen-Vergleich. Sobald der Wert deines Bestands aber spürbar wird, lohnt sich der Wechsel zu einer Hardware Wallet als Cold-Storage-Lösung: Das Gerät selbst kann verloren gehen, ohne die zugehörige Seed-Phrase lässt sich der Zugriff aber trotzdem auf einem neuen Gerät wiederherstellen. Deshalb ist die sichere Aufbewahrung der Seed-Phrase entscheidender als das Gerät selbst – mehr dazu im Ratgeber Sicherheit bei Krypto.