Bevor du einen Plan machst, brauchst du Klarheit: Welche Schulden hast du, bei wem, und wie hoch sind sie aktuell wirklich?
Die wichtigsten Angaben auf einen Blick – pro Gläubiger eine Zeile.
| Gläubiger | Restschuld | Rate/Mon. | Fälligkeit | Status |
|---|---|---|---|---|
| Sparkasse (Dispo) | 1.800,00 € | – | täglich fällig | aktiv |
| Santander (Ratenkredit) | 3.200,00 € | 150,00 € | jeden 5. | Ratenzahlung |
| Kreditkarte | 620,00 € | 50,00 € | jeden 15. | aktiv |
| Inkassobüro XY | 180,00 € | – | sofort | Inkasso |
Beispielhafte Darstellung mit frei gewählten Werten.
Die häufigste Ursache für unkontrollierten Schuldenzuwachs ist nicht die Höhe einzelner Forderungen, sondern der fehlende Überblick.
Wenn Schulden bei mehreren Gläubigern verstreut sind – teils im Kopf, teils auf Zetteln, teils in E-Mails – wird leicht übersehen, dass eine Zahlung fällig ist. Genau das führt zu Mahnungen und zusätzlichen Kosten, die sich hätten vermeiden lassen. Eine vollständige Übersicht ist deshalb die Grundlage für jeden weiteren Schritt, egal ob Tilgungsplan oder Priorisierung.
Kontoauszüge, Mahnungen, E-Mails und Verträge durchgehen – auch kleine, vergessene Rechnungen zählen.
Pro Gläubiger einen eigenen Eintrag mit Restschuld, Rate und Fälligkeit anlegen.
Nach jeder Zahlung die Restschuld anpassen, damit die Übersicht immer den aktuellen Stand zeigt.
Alle drei Wege können grundsätzlich funktionieren – der Unterschied liegt im Aufwand und in der Automatisierung.
| Notizzettel | Excel-Tabelle | |
|---|---|---|
| Schnell erstellt | ✓ | teilweise |
| Automatische Berechnungen | ✕ | ✓ (mit Formeln) |
| Zahlungsverlauf pro Schuld | ✕ | manuell möglich |
| Bleibt übersichtlich bei vielen Schulden | ✕ | teilweise |
Eine Excel-Tabelle mit hinterlegten Formeln ist für die meisten Menschen der praktikabelste Weg – wichtig ist vor allem, dass du sie regelmäßig aktualisierst.
Sobald deine Übersicht steht, kannst du für jede einzelne Schuld berechnen, wann sie voraussichtlich abbezahlt ist.