Spreads, Hebel, Regulierung und Plattform – worauf es bei der Broker-Wahl wirklich ankommt.
| Anbieter | Regulierung | Spread ab | Max. Hebel (Privat) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| IG | BaFin / FCA | 0,6 Pips | 1:30 | Große Marktauswahl, etabliert |
| XTB | BaFin / KNF | 0,8 Pips | 1:30 | Eigene Plattform xStation |
| eToro | CySEC | 1,0 Pips | 1:30 | Social/Copy-Trading-Funktion |
| Pepperstone | CySEC / ASIC | 0,1 Pips | 1:30 | ECN-Konten für erfahrene Trader |
Angaben ohne Gewähr, können sich jederzeit ändern. Für aktuelle Konditionen bitte direkt beim Anbieter prüfen.
Der Spread – die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs – ist bei den meisten CFD-Brokern die Haupteinnahmequelle und wirkt sich direkt auf deine Rendite aus, besonders bei kurzfristigem Trading mit vielen Positionen. Ebenso wichtig ist die Regulierung: BaFin- oder FCA-regulierte Broker unterliegen strengerer Aufsicht als reine CySEC-Broker, auch wenn Letztere innerhalb der EU ebenfalls reguliert sind.
Ein weiterer Unterschied liegt im Ausführungsmodell: Market Maker stellen die Kurse selbst und sind bei deinem Trade die Gegenpartei, während ECN/STP-Broker Orders direkt an den Interbankenmarkt weiterleiten. Das kann bei Market Makern theoretisch zu Interessenkonflikten führen, ist bei regulierten Anbietern aber gesetzlich eng reguliert.
Bei regulierten EU-Brokern gilt für Privatkunden seit 2018 ein Nachschusspflicht-Verbot: Du kannst maximal dein eingezahltes Kapital verlieren, nie mehr. Bei Offshore-Brokern ohne EU-Regulierung besteht dieser Schutz oft nicht – ein weiterer Grund, ausschließlich regulierte Anbieter zu nutzen.
Neben dem Spread gibt es weitere Kostenpunkte, die sich über viele Trades hinweg deutlich summieren können. Kommissionen fallen bei manchen Brokern zusätzlich zum Spread an, meist bei ECN-Konten mit besonders engen Spreads. Overnight-Finanzierungskosten (auch Swap genannt) werden fällig, wenn du eine Position über Nacht hältst – die Höhe richtet sich nach dem Referenzzinssatz und der Positionsrichtung. Und Inaktivitätsgebühren berechnen manche Broker, wenn ein Konto über einen längeren Zeitraum (oft 3–12 Monate) nicht genutzt wird.
| Kostenart | Wann fällig? | Typische Höhe |
|---|---|---|
| Spread | Bei jedem Trade | 0,1–1,5 Pips je nach Instrument |
| Kommission | Meist nur bei ECN-Konten | ca. 3–7 € pro Lot |
| Overnight-Gebühr | Bei über Nacht gehaltenen Positionen | Variabel, je nach Zinssatz |
| Inaktivitätsgebühr | Bei längerer Nichtnutzung | ca. 5–15 € pro Monat |