Die wichtigsten Fachbegriffe aus dem Trading-Alltag kompakt zum Nachschlagen.
Eine automatische Verkaufsorder, die eine Position schließt, sobald ein festgelegter Verlustkurs erreicht wird – die zentrale Absicherung im Risikomanagement.
Eine automatische Order, die eine Position schließt, sobald ein festgelegter Gewinnkurs erreicht wird, um den Gewinn zu sichern, ohne dass du die Position manuell überwachen musst.
Ein Stop Loss, der sich automatisch mit einer positiven Kursentwicklung mitbewegt – steigt der Kurs weiter, wandert der Stop mit, fällt der Kurs, bleibt der Stop an seiner Position. So sicherst du laufende Gewinne ab, ohne die Position zu schließen.
Die Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlich ausgeführten Kurs einer Order, meist verursacht durch schnelle Kursbewegungen oder geringe Liquidität im Moment der Ausführung.
Die kleinste übliche Kursbewegungseinheit bei Währungspaaren, meist die vierte Nachkommastelle des Wechselkurses (bei EUR/USD z. B. die Bewegung von 1,0800 auf 1,0801).
Eine standardisierte Handelsgröße im Forex-Markt. Ein Standard-Lot entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung, ein Mini-Lot 10.000 und ein Micro-Lot 1.000 Einheiten – kleinere Lot-Größen ermöglichen präzisere Positionsgrößen gerade für kleinere Konten.
Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs eines Instruments – bei den meisten Brokern die Haupteinnahmequelle. Mehr dazu im CFD-Broker-Vergleich.
Die Margin ist der Kapitalbetrag, den du als Sicherheit für eine gehebelte Position hinterlegen musst. Ein Margin Call ist die Aufforderung des Brokers, Kapital nachzuschießen oder Positionen zu schließen, wenn das Guthaben zu niedrig wird – ausführlich erklärt im Ratgeber Hebel & Margin-Handel.
Eine Position, die von steigenden Kursen profitiert – du kaufst zu einem niedrigeren Preis und verkaufst (im Idealfall) zu einem höheren.
Eine Position, die von fallenden Kursen profitiert – du "leihst" dir das Instrument, verkaufst es zum aktuellen Kurs und kaufst es (im Idealfall) später günstiger zurück.
Das Verhältnis zwischen eingesetzter Margin und tatsächlich kontrollierter Positionsgröße. Ausführlich erklärt im Ratgeber Hebel & Margin-Handel.
Das Ausmaß, in dem der Kurs eines Instruments innerhalb eines bestimmten Zeitraums schwankt. Hohe Volatilität bedeutet größere Kursausschläge in beide Richtungen – mehr Chance, aber auch mehr Risiko.
Wie leicht sich ein Instrument kaufen oder verkaufen lässt, ohne den Preis dadurch selbst stark zu beeinflussen. Hohe Liquidität bedeutet engere Spreads und zuverlässigere Orderausführung.
Ein häufig genutzter Indikator, der den durchschnittlichen Kurs über einen festgelegten Zeitraum glättet, um die grundlegende Trendrichtung sichtbarer zu machen – zentrales Werkzeug bei Trendfolge-Strategien.
Ein weiterer Begriff für die Overnight-Finanzierungsgebühr, die beim Halten einer gehebelten Position über Nacht anfällt.